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Fahrzeuge & Gerätekunde

Lernziele

Nach diesem Kapitel kannst du:

  • Die wichtigsten Feuerwehrfahrzeuge benennen und ihre Einsatzzwecke erklären
  • Die Beladung eines Löschfahrzeugs beschreiben
  • Löschgeräte (Pumpen, Schläuche, Strahlrohre) erklären
  • Rettungsgeräte (Leitern, hydraulisches Rettungsgerät) kennen
  • Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) benennen
  • Atemschutzgeräte unterscheiden

Feuerwehrfahrzeuge

Übersicht Fahrzeugtypen

Fahrzeug Abkürzung Besatzung Hauptzweck
Tragkraftspritzenfahrzeug TSF 6 (Staffel) Kleine Brände, erste Hilfe
Löschgruppenfahrzeug LF 10/20 9 (Gruppe) Standard-Löschfahrzeug
Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 9 (Gruppe) Löschen mit viel Wasser
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 9 (Gruppe) Löschen + Technische Hilfe
Drehleiter DLK 23-12 3 Menschenrettung aus der Höhe
Rüstwagen RW 2 6 Technische Hilfeleistung
Einsatzleitwagen ELW 1 3 Führung und Leitung

TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Technische Daten:

  • Besatzung: 6 Personen (1 Staffelführer + 5 Einsatzkräfte)
  • Wassertank: 400 Liter (klein)
  • Pumpe: Tragkraftspritze (TS 8/8)

Beladung:

  • Tragkraftspritze
  • Schläuche (B + C)
  • Strahlrohre
  • Leitern (z. B. Steckleiter)
  • Kleinlöschgeräte

Einsatzbereich:

  • Kleine Brände (Mülltonne, Kleinfeuer)
  • Erste Unterstützung bei größeren Einsätzen
  • Ideal für kleine Wehren mit wenig Personal

Für Goldkronach relevant?

TSF wird oft von kleineren Ortswehren eingesetzt. Frag deinen Kommandanten, ob Goldkronach ein TSF hat!


LF 10/20 (Löschgruppenfahrzeug)

Technische Daten:

  • Besatzung: 9 Personen (Gruppe)
  • Wassertank: 1000-2000 Liter
  • Pumpe: Fest eingebaut (Frontpumpe mit 1000-2000 L/min Förderleistung)

Beladung:

  • Fest eingebaute Pumpe
  • B- und C-Schläuche (viele!)
  • Strahlrohre (Hohlstrahlrohre, Wenderohr)
  • Leitern (Steckleiter, Schiebleiter)
  • Atemschutzgeräte (4x)
  • Beleuchtung
  • Kleinlöschgeräte (Feuerlöscher, Löschdecken)

Einsatzbereich:

  • Standard-Löschfahrzeug der meisten Feuerwehren
  • Wohnungsbrände, Fahrzeugbrände
  • Wasserversorgung
  • Kleinere technische Hilfeleistungen

Das kennst du bald!

Das LF ist das Fahrzeug, das du in der MTA kennenlernen wirst. Du solltest die Beladung auswendig kennen!


TLF 16/25 (Tanklöschfahrzeug)

Technische Daten:

  • Besatzung: 9 Personen (Gruppe)
  • Wassertank: 2500-5000 Liter (viel!)
  • Pumpe: Frontpumpe (1600 L/min)

Beladung:

  • Ähnlich wie LF, aber mit mehr Wasser
  • Schaummittel
  • Große B-Schläuche für Wasserversorgung

Einsatzbereich:

  • Brände ohne Wasserversorgung (z. B. auf dem Land, Wald)
  • Erste Löschmaßnahmen mit eigenem Wasser
  • Schaum-Einsätze (Benzinbrände)

Wann TLF statt LF?

Wenn kein Hydrant in der Nähe ist (z. B. Scheune auf dem Feld), ist das TLF ideal.


HLF 20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug)

Technische Daten:

  • Besatzung: 9 Personen (Gruppe)
  • Wassertank: 2000 Liter
  • Pumpe: Frontpumpe (2000 L/min)
  • Zusatzausrüstung: Hydraulisches Rettungsgerät

Beladung:

  • Alles vom LF
  • + Hydraulisches Rettungsgerät (Spreizer, Schere, Rettungszylinder)
    • Hebekissen
    • Winden, Seilwinde

Einsatzbereich:

  • Universal-Fahrzeug: Löschen + Technische Hilfe
  • Verkehrsunfälle (Personen befreien)
  • Brände
  • Türöffnungen

Das Allround-Talent

HLF ersetzt oft LF + RW, ideal für Wehren mit begrenztem Budget.


DLK (Drehleiter mit Korb)

Technische Daten:

  • Besatzung: 3 Personen (Maschinist + 2 Helfer)
  • Leiterlänge: z. B. 23 Meter (DLK 23)
  • Korb: Platz für 2-3 Personen + Ausrüstung

Ausstattung:

  • Ausziehbare, drehbare Leiter
  • Korb (zur Menschenrettung)
  • Wasserwerfer am Korb

Einsatzbereich:

  • Menschenrettung aus oberen Stockwerken
  • Brandbekämpfung aus der Höhe
  • Beleuchtung großer Einsatzstellen

DLK nur bei größeren Wehren

DLK sind teuer und brauchen speziell ausgebildete Maschinisten. Oft bei Kreisfeuerwehren oder Berufsfeuerwehren.


RW 2 (Rüstwagen)

Technische Daten:

  • Besatzung: 6-9 Personen
  • Kein Wasser, keine Pumpe
  • Viel technisches Gerät

Beladung:

  • Hydraulisches Rettungsgerät (Spreizer, Schere, Rettungszylinder)
  • Motorsäge, Trennschleifer
  • Hebekissen, Holzkeile
  • Stromerzeuger (Generator)
  • Beleuchtung (Flutlichtstrahler)
  • Werkzeug (Hammer, Brechstange, Axt)

Einsatzbereich:

  • Technische Hilfeleistung (TH)
  • Verkehrsunfälle
  • Türöffnungen
  • Sturmschäden (Bäume beseitigen)

ELW 1 (Einsatzleitwagen)

Technische Daten:

  • Besatzung: 3 Personen (Einsatzleiter + Helfer)
  • Keine Löschausrüstung
  • Führungs- und Kommunikationsausstattung

Ausstattung:

  • Funkgeräte (mehrere Kanäle)
  • Kartenmaterial
  • Laptop, Drucker
  • Schreibtische

Einsatzbereich:

  • Mobile Einsatzzentrale bei Großeinsätzen
  • Koordination mehrerer Fahrzeuge
  • Verbindung zur Leitstelle

Löschgeräte

Feuerlöschpumpen

Frontpumpe (fest eingebaut)

Eigenschaften:

  • Fest im Fahrzeug eingebaut (meist vorne, daher "Frontpumpe")
  • Leistung: 800-4000 L/min (je nach Fahrzeug)
  • Wird vom Fahrzeugmotor angetrieben

Bedienung: Maschinist

Beispiel: Ein LF 20 hat eine Frontpumpe mit 2000 L/min Förderleistung. Der Maschinist bedient die Pumpe vom Pumpenbedienstand aus.


Tragkraftspritze (TS)

Eigenschaften:

  • Mobil, kann überall aufgestellt werden
  • Eigener Motor (Benzin oder Diesel)
  • Leistung: 800 L/min (TS 8/8)

Einsatz:

  • Wasserentnahme aus Bächen, Teichen, Schwimmbädern
  • Wenn Fahrzeugpumpe nicht ausreicht
  • Löschwasserförderung über lange Strecken

Beispiel: Bei einem Waldbrand wird die TS an einen Bach gestellt, um Löschwasser zu fördern.


Schläuche

Saugschlauch

Eigenschaften:

  • Starr (formstabil, knickt nicht)
  • Durchmesser: meist 110 mm
  • Kann Unterdruck aushalten (für Ansaugbetrieb)

Einsatz:

  • Wasserentnahme aus offenen Gewässern (Bach, Teich)
  • Ansaugen mit der Pumpe

Nur für Ansaugen!

Saugschläuche sind schwer und sperrig. Für Druckbetrieb (Wasser unter Druck) nimmt man Druckschläuche!


B-Schlauch (75 mm)

Eigenschaften:

  • Durchmesser: 75 mm
  • Länge: meist 20 Meter
  • Große Wassermenge (800-2000 L/min)

Einsatz:

  • Wasserversorgung: Hydrant → Fahrzeug
  • Wasserförderung: Fahrzeug → Verteiler
  • Lange Strecken

Beispiel: Der Wassertrupp legt drei B-Schläuche vom Hydranten zum Fahrzeug (60 Meter).


C-Schlauch (42 oder 52 mm)

Eigenschaften:

  • Durchmesser: 42 mm (Standard) oder 52 mm
  • Länge: meist 15 Meter
  • Für Strahlrohre (Löschangriff)

Einsatz:

  • Innenangriff (brennendes Gebäude)
  • Kleinere Brände
  • Leicht zu handhaben (für Trupps)

Beispiel: Der Angriffstrupp nimmt ein C-Schlauchpaket (3x15m = 45m) und geht ins brennende Haus vor.


Druckschlauch vs. Saugschlauch

Eigenschaft Druckschlauch (B/C) Saugschlauch
Stabilität Flexibel, faltbar Starr, formstabil
Durchmesser 42, 52, 75 mm 110 mm
Einsatz Wasser unter Druck Ansaugen (Unterdruck)
Gewicht Leicht Schwer

Strahlrohre

Hohlstrahlrohr

Eigenschaften:

  • Erzeugt kegelförmigen Wasserstrahl
  • Verstellbar: Vollstrahl ↔ Sprühstrahl

Vorteile:

  • Kühlwirkung durch Sprühstrahl
  • Schutz des Trupps (Wasserschleier vor dem Trupp)
  • Geringer Rückstoß

Einsatz:

  • Innenangriff (ideales Strahlrohr für Gebäudebrände)
  • Fahrzeugbrände

Standard im Innenangriff

Hohlstrahlrohre sind heute der Standard, weil sie flexibel und sicher sind.


CM-Rohr (Mehrzweckstrahlrohr)

Eigenschaften:

  • Erzeugt Vollstrahl oder Sprühstrahl
  • Größere Reichweite als Hohlstrahlrohr
  • Höherer Wasserdruck nötig

Einsatz:

  • Außenangriff (große Reichweite)
  • Größere Brände

Wenderohr

Eigenschaften:

  • Großes Strahlrohr auf dem Fahrzeugdach
  • Schwenkbar, ferngesteuert (vom Maschinist bedient)
  • Hohe Wurfweite (bis 60 Meter)

Einsatz:

  • Große Brände (Außenangriff)
  • Wenn Trupps nicht nah genug rangehen können
  • Kühlung der Umgebung

Beispiel: Dachstuhlbrand: Der Maschinist setzt das Wenderohr ein, um von außen zu löschen, während die Trupps ins Gebäude vorgehen.


Verteiler

Funktion: Verteilt einen Eingang auf mehrere Ausgänge.

Typen:

  • B-Verteiler: 1x B-Eingang → 2x B-Ausgang
  • B-2C-Verteiler: 1x B-Eingang → 2x C-Ausgang
  • B-3C-Verteiler: 1x B-Eingang → 3x C-Ausgang

Einsatz:

  • Versorgt mehrere Strahlrohre mit Wasser
  • Flexibilität bei der Wasserverteilung

Beispiel: Ein B-Schlauch vom Fahrzeug zum Verteiler. Vom Verteiler gehen zwei C-Schläuche ab: einer zum Angriffstrupp, einer zum Schlauchmaterialtrupp.


Rettungsgeräte

Leitern

Steckleiter

Eigenschaften:

  • 2-3 Teile, ineinander steckbar
  • Länge: bis 10 Meter (4-teilig)
  • Leicht, von 2 Personen tragbar

Einsatz:

  • Rettung aus Fenstern (1.-2. Stock)
  • Zugang zu Dächern
  • Häufig bei kleineren Einsätzen

Du wirst sie oft nutzen!

Die Steckleiter ist Standard bei vielen Einsätzen. Leiterbau wird intensiv in der MTA geübt!


Schiebleiter

Eigenschaften:

  • 2-3 Teile, ausziehbar
  • Länge: bis 15 Meter
  • Schwerer als Steckleiter

Einsatz:

  • Rettung aus höheren Stockwerken (bis 3. Stock)
  • Beleuchtung von oben
  • Standsicher durch Gewicht

Hakenleiter

Eigenschaften:

  • Einhängbar an Fensterbrüstungen
  • Nur ca. 4 Meter lang
  • Wird von oben eingehängt

Einsatz:

  • Rettung von oben nach unten (z. B. vom Dach)
  • Ergänzung zur Steckleiter

Hydraulisches Rettungsgerät

Spreizer

Funktion: Öffnet Türen, Wrackteile, schafft Zugang.

Technische Daten:

  • Hydraulisch betrieben (Druck bis 720 bar)
  • Spreizkraft: bis 320 kN (entspricht 32 Tonnen!)

Einsatz:

  • Befreien eingeklemmter Personen nach Verkehrsunfall
  • Türöffnung
  • Öffnen von Wrackteilen

Beispiel: Nach einem Autounfall ist die Fahrertür eingeklemmt. Der Spreizer öffnet die Tür, um die Person zu befreien.


Schere

Funktion: Schneidet Blech, Karosserie, Stangen.

Technische Daten:

  • Hydraulisch betrieben
  • Schneidkraft: bis 900 kN

Einsatz:

  • Abtrennen von Fahrzeugdächern ("Dach abnehmen")
  • Durchtrennen von A-/B-/C-Säulen (Autoteile)
  • Befreien eingeklemmter Personen

Beispiel: Um eine eingeklemmte Person aus einem PKW zu retten, wird das Dach mit der Schere abgetrennt.


Rettungszylinder

Funktion: Drückt, schiebt, hebt (z. B. Lenk räder weg).

Einsatz:

  • Verschieben von Wrackteilen
  • Schaffen von Platz für die Rettung
  • Stabilisierung

Hebekissen

Funktion: Heben schwerer Lasten durch Druckluft.

Typen:

  • Niederdruck: große Hebekraft (bis 40 Tonnen!), niedriger Druck
  • Hochdruck: geringere Kraft, höherer Druck

Einsatz:

  • Anheben von LKWs, Betonteilen
  • Schaffen von Zugang unter eingeklemmten Personen

Beispiel: Ein LKW ist umgestürzt und klemmt eine Person ein. Mit Hebekissen wird der LKW angehoben.


Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Bestandteile der PSA

  1. Feuerwehrstiefel
  2. Stahlkappe (Zehenschutz)
  3. Durchtrittsicher (Nagelschutz)
  4. Hitzebeständig

  5. Feuerwehrüberhose

  6. Wasser- und feuerfest
  7. Reflektierende Streifen (Sichtbarkeit)

  8. Feuerwehrjacke

  9. Hitzebeständig (bis ca. 300°C)
  10. Reflektierende Streifen
  11. Nässeschutz

  12. Feuerwehrhelm

  13. Schützt vor herabfallenden Teilen
  14. Visier (Gesichtsschutz)
  15. Nackenschutz

  16. Feuerwehrhandschuhe

  17. Hitzebeständig
  18. Schnittfest
  19. Griffig

  20. Feuerwehrgurt (Haltegurt)

  21. Mit Karabinerhaken
  22. Für Absturzsicherung
  23. Zum Befestigen von Gerät

PSA ist Pflicht!

Ohne vollständige PSA darfst du nicht am Einsatz teilnehmen!


PSA richtig anlegen

Reihenfolge:

  1. Stiefel anziehen
  2. Überhose anziehen
  3. Jacke anziehen (schließen!)
  4. Gurt anlegen (festziehen!)
  5. Helm aufsetzen (festziehen!)
  6. Handschuhe anziehen

Üben, üben, üben!

Trainiere das Anziehen der PSA bis du es in unter 60 Sekunden schaffst!


Atemschutzgeräte

Pressluftatmer (PA)

Funktion: Umluftunabhängiges Atemschutzgerät mit Pressluftflasche.

Bestandteile:

  • Pressluftflasche (200 oder 300 bar)
  • Atemregler (reduziert Druck auf Atemdruck)
  • Vollmaske (schließt Gesicht komplett ab)
  • Tragegestell

Einsatz:

  • Innenangriff bei Bränden (Rauch!)
  • Gefahrstoffeinsätze
  • Überall, wo die Atemluft nicht atembar ist

Einsatzdauer: ca. 20-30 Minuten (je nach Belastung)

Nur mit Ausbildung!

PA darf nur tragen, wer den Atemschutzlehrgang absolviert hat und G26-Untersuchung bestanden hat.


Filtergeräte

Funktion: Filtern die Umgebungsluft (sauerstoffabhängig!).

Filter-Typen:

  • A-Filter: Gase und Dämpfe
  • B-Filter: Anorganische Gase
  • P-Filter: Partikel, Staub

Einsatz:

  • Nur bei ausreichend Sauerstoff (mind. 17%)
  • Bekannte Schadstoffe
  • Kurze Einsatzdauer

Nicht bei Bränden!

Bei Bränden ist der Sauerstoffgehalt zu niedrig → Filter funktionieren nicht → nur PA verwenden!


Sonstige Geräte

Beleuchtung

Geräte:

  • Handleuchten: Tragbar, für Trupps
  • Flutlichtstrahler: Große Flächen ausleuchten (Generator nötig)
  • Verkehrsleitkegel mit Blinklicht: Absicherung Einsatzstelle

Einsatz:

  • Nachteinsätze
  • Innenangriff (verrauchte Räume)
  • Ausleuchtung von Einsatzstellen

Verkehrssicherung

Geräte:

  • Verkehrsleitkegel (rot-weiß)
  • Warnblinkleuchten
  • Absperrband
  • Warnwesten

Einsatz:

  • Absicherung von Einsatzstellen auf Straßen
  • Schutz der Einsatzkräfte vor Verkehr

Kleinlöschgeräte

Geräte:

  • Feuerlöscher (Pulver, Schaum, CO₂)
  • Löschdecke
  • Kübelspritze

Einsatz:

  • Entstehungsbrände
  • Nachlöscharbeiten
  • Sicherung

Zusammenfassung

Thema Kernaussage
Standardfahrzeug LF 10/20 (Löschgruppenfahrzeug für 9 Personen)
Schläuche B (75mm) für Versorgung, C (42/52mm) für Angriff
Strahlrohr Hohlstrahlrohr ist Standard im Innenangriff
PSA Stiefel, Hose, Jacke, Helm, Handschuhe, Gurt – immer vollständig!
Atemschutz PA (Pressluftatmer) für Innenangriff bei Bränden

Quiz: Teste dein Wissen!

1. Wie viele Personen passen in ein LF 20?

Antwort: 9 Personen (1 Gruppenführer + 4 Trupps à 2 Personen)

2. Welchen Durchmesser hat ein B-Schlauch?

Antwort: 75 mm

3. Wofür steht HLF?

Antwort: Hilfeleistungslöschfahrzeug (kombiniert Löschen + Technische Hilfe)

4. Welches Strahlrohr ist Standard im Innenangriff?

Antwort: Hohlstrahlrohr (kegelförmiger Strahl, kühlend, Schutz des Trupps)

5. Was gehört zur PSA?

Antwort: Stiefel, Überhose, Jacke, Helm, Handschuhe, Feuerwehrgurt

6. Wie lange hält ein Pressluftatmer (PA)?

Antwort: Ca. 20-30 Minuten (je nach Belastung und Atemfrequenz)


Checkliste: Habe ich alles verstanden?

  • Ich kenne die wichtigsten Feuerwehrfahrzeuge (TSF, LF, TLF, HLF)
  • Ich weiß, wofür B- und C-Schläuche verwendet werden
  • Ich kenne den Unterschied zwischen Saug- und Druckschlauch
  • Ich kann die Bestandteile der PSA benennen
  • Ich weiß, dass PA nur mit Ausbildung getragen werden darf
  • Ich kenne die wichtigsten Rettungsgeräte (Spreizer, Schere, Leitern)

Weiterführende Themen